Alte Herrlichkeit Deckstein.
Bereits am 12. Februar 1316 gibt es die erste urkundliche Erwähnung der
Decksteiner Mühle durch Friedrich von Lahnstein als Komtur des
Deutschordens.Rund 400 Jahre später verkaufte Kaspar Barden Hemer am
01.09.1723 dem Offizial des Kölner Erzbischofs Johann Heinrich Moers
zwei Mühlen, eine Windmühle bei Melaten und eine Wassermühle bei
Deckstein für 1.750 Taler. Der letzte Pächter des Decksteiner Hofes in
der Kurkölnischen Zeit war Mathias Horn.
| Im Jahre 1802 kam auch der
Decksteiner Hof in den Besitz des Staates. Der Freiherr von Fürstenberg
wird im Jahre 1867 neuer Besitzer des Hofes. Durch einen Großbrand
wurde der Gutshof Ende vorigen Jahrhunderts vernichtet. An ihn erinnert
heute noch die Gaststätte Decksteiner Mühle. Sie wurde Anfang des 20.
Jh. weitgehend bekannt durch ihre beiden großen Tanzsäle und den
Vergnügungspark, dessen Glanzstück ein 70m hoher Aussichtsturm war.
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Neuer Besitzer wurde im Jahre 1913
Martin Paffendorf. Unter seiner Regie wurde die Decksteiner Mühle als
Ballhaus bis zu ihrer Zerstörung im Kriegsjahr 1943 auch über die
Grenzen Kölns hinaus weitgehend bekannt. Die Decksteiner Mühle wurde im
Jahr 1949 durch die Eheleute Josef und Maria Schumacher geb.Paffendorf
wieder eröffnet. Deckstein im Februar 1980.
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